Team

Prof. Dr.

Christian Hagist

Lehrstuhlinhaber

Raum: H-217

+49-(0)261-6509-255

Regine Keller

Personal Assistant

Raum: H-216

+49-(0)261-6509-781
+49-(0)261-6509-279


M.Sc.

Christian Bührer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Raum: H-215

+49-(0)261-6509-257


Forschungsinteressen: 

  • Fiskalische Nachhaltigkeit von Sozialversicherungssystemen
  • Gesundheitsökonomie

Kurzlebenslauf

M.Sc.

Katharina Saunders

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Raum: H-210

+49-(0)261-6509-256


Forschungsinteressen:

  • Volkswirtschaftlich Bedeutung von Familienunternehmen
  • Gesundheitsökonomie

Kurzlebenslauf

M.A.

Dominik Hauber

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Lehrstuhlberichte aus den letzten Jahren

Vorstellung

Die Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Generationenübergreifende Wirtschaftspolitik, wurde der WHU - Otto Beisheim School of Management vom Verband Die Familienunternehmer - ASU sowie einzelner seiner Mitglieder zum Wintersemester 2014 gestiftet. Mit der Professur soll die Forschungs- und Lehrtätigkeit im Themengebiet der Langfristigkeit und Nachhaltigkeit von Wirtschafts- und Sozialpolitik gestärkt werden. Im Zentrum stehen somit die zukünftigen, langfristigen Konsequenzen wirtschaftspolitischer Fragestellungen der Gegenwart.

Bei den meisten Wirtschafts- und Sozialreformen argumentieren Befürworter und Gegner, die Generationengerechtigkeit auf ihrer Seite zu haben. Generationengerechtigkeit ist jedoch - frei nach F. A. von Hayek - ebenso ein Wieselwort wie der Begriff "soziale Gerechtigkeit". Das Wiesel saugt bekanntlich Hühnereier so aus, dass die Schale erhalten bleibt. Ähnlich verhält es sich mit den oben genannten Gerechtigkeitskonzepten: Da jeder etwas anderes darunter verstehen kann, sind sie tatsächlich so inhaltsleer wie ausgesaugte Eier.

Der neu gestiftete Lehrstuhl soll nun im klassischen Sinne Aufklärungsarbeit leisten. Wirtschafts- und Sozialreformen sind danach zu analysieren, welche Generationen in welchem Maß betroffen sind und wie dadurch die Nachhaltigkeit unseres Vorsorgesysteme beeinflusst wird. Dabei werden bewährte statistische Mess- und Simulationsmethoden der Wirtschaftswissenschaften verwendet. Anhand der empirischen Ergebnisse können dann Bürger und Gesellschaft selbst entscheiden, was sie als gerecht empfinden - die Wissenschaft liefert nur die Fakten. Diese grundsätzliche Herangehensweise kann auf alle Facetten der Sozialpolitik wie etwa Altersvorsorge, Gesundheit und Pflege und auch auf Themen wie die öffentliche Infrastruktur oder die Umweltpolitik angewendet werden - und dies nicht nur in Bezug auf Deutschland, sondern durchaus auch in einem internationalen Kontext.