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Co-Founder Matching an der WHU

Erfolgreiche universitäre Spin-offs durch Zusammenarbeit mit WHU Business Talenten

Forschungsteams tun sich schwer damit, Gründer zu werden, wenn sie keine erfahrenen Mitarbeiter:innen aus der Wirtschaft haben.

Das Beratungsunternehmen McKinsey & Company schätzt, dass durch die Erhöhung der Anzahl von Start-ups durch zusätzliche Initiativen bis 2030 ein zusätzlicher Wert von 500 Mrd. Euro sowie 340.000 Arbeitsplätze geschaffen werden können. Ein Großteil dieser Gründungen könnte von Universitäten ausgehen. 1.350 zusätzliche Start-ups aus Universitäten im Jahr 2030 ist die geschätzte Zahl, die McKinsey voraussagt.

Sogenannte "Deep-Tech" Start-ups, die sich auf ein tiefgreifendes technologisches Verständnis stützen, bilden den Kern der nächsten europäischen Innovationswelle. So lassen sich 11,4 % der deutschen Start‑ups der Kategorie Deep-Tech zuordnen (Deutscher Startup Monitor 2024). Technische Fakultäten sind die Institutionen, die das Talent und das geistige Potenzial fördern, die für die Gründung solcher Unternehmen erforderlich sind.

Dabei sehen 55,9 % der akademischen Gründer:innen den Übergang von einer wissenschaftlichen zu einer unternehmerischen Rolle laut dem DSM 2021 als entscheidende Herausforderung für die Gründung erfolgreicher Spin-offs. 

Es gibt jedoch erhebliche Hürden, die Wissenschaftler davon abhalten, Unternehmer zu werden. Wie lässt sich dieses Problem lösen? Ein Team von Gründern, die wissenschaftliches und unternehmerisches Know-how mitbringen, hat sich als gute Option erwiesen.

Die WHU - Otto Beisheim School of Management bildet die erfolgreichsten Gründer:innen Deutschlands aus:

15 Unicorns = mehr als jede andere Hochschule in der DACH-Region¹

#1 Deutsche Business School für Entrepreneurship-Studiengänge und -Ausbildung²

#1 Höchste Effizienz in Europa gemessen an der Anzahl Start-up-Ausgründungen per €100 Mio. Budget³

#1 Hochschul-Alumni-Netzwerk aktiver Business Angels und Venture Capital-Investoren in DACH

 

Co-Founder Matching Programm:

Die Einbindung eines Co-Founders von der WHU kann den Übergang vom Forschungsteam zum Start-up beschleunigen. Und genau hier setzt das WHU Entrepreneurship Center mit seinem Co-Founder Matching Programm an.

1) Forschungsteams erstellen eine kurze Zusammenfassung ihres Teams und ihrer Idee in englischer Sprache (am besten mit folgenden Informationen: Innovation, potenzielle Anwendungsbereiche, derzeitiges Team und Finanzierung sowie zukünftiger Zeitplan und Projekte)

2) Das WHU Entrepreneurship Center leitet Co-Founding-Anfragen an seinen Talentpool weiter. Die Co-Founding-Angebote werden auf der Jobplattform von In Praxi  veröffentlicht sowie an eine ausgewählte Mailingliste von WHU-Studierenden und -Alumni geschickt.

3) In Praxi ist der Alumni-Verein der WHU. 90% aller Alumni sind Mitglieder und können über Mailings und ein eigenes Intranet angesprochen werden. Alle WHU-Alumni haben direkten Zugang zu unserem Netzwerk namhafter WHU-Gründer und -Investoren und können diesen für ihre Projekte nutzen.

4) Interessierte WHU-Alumni wenden sich an das Forschungsteam, um weitere Details zu besprechen.

Erfolgreiche Beispiele von WHU-X Co-Founding:

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Adhesys Medical
WHU-Alumnus Marius Rosenberg
Als WHU-Alumnus Marius Rosenberg 2014 zu den Wissenschaftler:innen der RWTH Aachen hinzukam, arbeitete das Forschungsteam bereits seit 2007 an seinen revolutionären chirurgischen Dichtstoffen auf Polyurethanbasis.

Nachdem er dem Team beigetreten war, begann Marius mit dem Fundraising innerhalb der WHU-Alumni-Community, um ein erstes Pre-Seed-Investment zu sichern. Danach übernahm er eine zentrale Rolle bei der Entwicklung eines Business Pitches, der den prestigeträchtigen Rice Business Plan Competition in Houston, Texas, gewann, was zu einer Investition von 2,7 Mio. $ durch US-Investoren und 2017 zur Übernahme des Spin-offs durch das Pharmaunternehmen Grünenthal führte.
Artificient Mobility Intelligence
WHU-Alumna Sherry Fei Ju
Artificient Mobility Intelligence wurde von Lining Wang und Alireza Moeini, beide Absolventen der RWTH Aachen, sowie Sherry Fei Ju, einer Absolventin der WHU – Otto Beisheim School of Management, gegründet.

Dieses preisgekrönte Deep-Tech-Startup nutzt eine bahnbrechende Computer-Vision-Technologie, um Europas erste KI-gestützte Smart-Driving-App zu entwickeln und die Kfz-Versicherungsbranche in Richtung einer intelligenteren, umweltfreundlicheren und sichereren Mobilität der nächsten Generation zu transformieren.
Better Basics Laborbedarf GmbH
WHU-Alumnus Mario Schneider
Die Better Basics Laborbedarf GmbH, gegründet im Oktober 2019, wird von CEO Mario Schneider (WHU) geleitet, mit Dr. Sebastian Stein als Leiter der Produktion und Dr. Marcus Heinze als Leiter der Entwicklung (beide von der TU Dresden).

Das preisgekrönte Start-up spezialisiert sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb intelligenter Basisausstattung für Labore, insbesondere des SmartRack® – ein modulares Organisationssystem, das Ordnung, Sicherheit und Effizienz in Laborarbeitsplätzen verbessert. Durch den Einsatz von 3D-Drucktechnologie bietet Better Basics maßgeschneiderte Lösungen, die eine optimale Raumausnutzung ermöglichen und Laborprozesse vereinfachen.
BioThrust
WHU-Alumnus Konstantin Kurz
WHU Alumnus Konstantin Kurz hat sich mit den RWTH-Mitgliedern Patrick Bongartz und Moritz Meyer zusammengetan, um deren Forschungsergebnisse in ein Unternehmen zu überführen. Gemeinsam verfasste das Team den Antrag für die EXIST-Forschungstransfer-Förderung und war damit erfolgreich. Im Jahr 2022 gründeten sie ihr Unternehmen.

BioThrust entwickelt maßgeschneiderte und nachrüstbare Begasungslösungen für Bioreaktoren – etwa hochporöse Rührer sowie in‑situ Membranmodule –, die herkömmliche Systeme in Sachen Effizienz und Zellschonung deutlich übertreffen

Carbon One
WHU-Alumnus Christian Vollmann
Seriengründer und WHU-Alumnus Christian Vollmann gründete Carbon One (C1), um grünes Methanol – eine effiziente und klimafreundliche Alternative zu Diesel in der Schifffahrt – auf den Markt zu bringen. C1 wurde gemeinsam mit den Chemikern Marek Checinski, Ralph Krähnert und Christoph Zehe gegründet.

Erste Investitionen in Höhe von rund 13 Millionen Euro – darunter Mittel von Maersk Growth, Planet A Ventures und Paua Ventures – wurden inzwischen durch eine aktuelle Finanzierungsrunde von 20 Millionen Euro ergänzt. Diese Runde wurde von Maersk Growth, Planet A Ventures, denkapparat und weiteren Investoren unterstützt und durch 5 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ergänzt.
eleQtron
WHU-Alumnus Jan Henrik Leisse
eleQtron wurde 2020 als Spin-off der Universität Siegen gegründet und ist Deutschlands erster Hersteller von Quantencomputer-Hardware. Gründer sind Prof. Dr. Christof Wunderlich (CSO), Dr. Michael Johanning (CTO) und WHU-Alumnus Jan Henrik Leisse (CEO).

Mit seiner MAGIC-Technologie (Mikrowellen statt Laser zur Steuerung von Ionen-Qubits) entwickelt eleQtron stabile und skalierbare Quantenprozessoren, die bereits an das DLR und das Forschungszentrum Jülich geliefert wurden.

Das Unternehmen hat bislang rund 50 Mio. € aus Venture Capital (u. a. Earlybird, Siegerlandfonds), öffentlichen Förderungen und Aufträgen eingeworben. 2025 wurde eleQtron vom Weltwirtschaftsforum als Technology Pioneer ausgezeichnet.
InCirT
WHU-Alumnus Sebastian Waters
WHU-Alumnus Sebastian Waters kam zu InCirt, nachdem sich ein Team von RWTH-Wissenschaftlern an uns gewandt hatte, um eine:n Unternehmensmitgründer:in für ihr bereits erfolgreiches EXIST-Forschungstransfer-Stipendium zu finden.

Nachdem er dem Team beigetreten war, unterstützte Sebastian das Spin-off bei seinem Fundraising-Prozess und konnte den deutschen VC High-Tech Gründerfonds von dem Potenzial der InCirT-Mikrochips für die nächste Generation der mobilen drahtlosen Kommunikation überzeugen.
INZIPIO
WHU-Alumnus Thomas Roth
Das Health Tech Start-up, das KI-gestützte medizinische Software für die automatisierte Operationsplanung entwickelt, wurde von Dr. Stefan Raith, Tobias Pankert und WHU-Alumnus Thomas Roth gegründet, die über den Co-Founding Newsletter - der angehende Unternehmer aus der WHU- und RWTH Aachen-Community verbindet - miteinander in Kontakt gekommen sind.

Bis heute hat das Team über 1 Mio. Euro an Fördergeldern von EXIST Forschungstransfer erhalten und wurde mehrfach ausgezeichnet von Digital Innovation 2019, Science4Life Venture Cup 2020, Medizinwirtschaft / proRuhr 2020, und Gründungswettbewerb AC² 2020/2021.
LIDROTEC
WHU-Alumnus Alexander Igelmann
WHU-Alumnus Alexander Igelmann unterstützte ein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum erfolgreich beim EXIST-Forschungstransfer.

Seitdem hat das Team seine neuartige LidroCUT®-Technologie für Wafer-Dicing weiterentwickelt, konnte sich einen Platz im Intel Ignite Accelerator sichern und gewann den Rice Business Plan Competition 2022. Zudem erhielt Lidrotec 2022 die Auszeichnung „Company of the Year“ im Luminate NY Accelerator mit einer Förderung von 1 Mio. USD.

In einer Series-A-2-Finanzierungsrunde im April 2025 sammelte das Start-up 13,5 Mio. USD ein – angeführt von Lam Research Capital und Goose Capital, gemeinsam mit ZEISS Ventures, der NRW.BANK und weiteren Investoren.
ProteinDistillery
WHU-Alumnus Marco Ries
Christoph Pitter und sein Kommilitone Michael Baunach entwickelten die Idee, die Produktion von Proteinen aus Pflanzen neu zu denken. Ihr Gründungsprojekt wurde zunächst von der Hochschule Esslingen unterstützt. Prof. Dr.-Ing. Tomas Kurz und WHU-Alumnus Marco Ries stießen später zum Gründerteam hinzu. Das Start-up bietet eine Methode zur Umwandlung von Bierhefe – einem Nebenstrom der Brauindustrie – in ein natürliches Proteinpulver. Dieses eignet sich vielseitig als Ersatz für tierische Proteine in Ei-, Käse-, Milch- oder Fleischalternativen.

ProteinDistillery wurde 2022 beim paneuropäischen Start-up-Wettbewerb Stage Two mit dem Sustainability Award ausgezeichnet und im selben Jahr mit dem Next Economy Award im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2023 geehrt. 2024 schloss das Unternehmen seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich ab und sammelte rund 15 Millionen Euro ein. Mit diesen Mitteln wird der Aufbau von Produktionskapazitäten beschleunigt, darunter Europas erstes Protein-Kompetenzzentrum in Heilbronn als zentrale Produktionsstätte.
xemX
WHU-Alumnus Sebastian Johnston
Die RUB-Wissenschaftler Dr. Olga Krysiak, Dr. Lars Banko und Sven Maihöfer entwickelten KI-basierte Verfahren, um edelmetallfreie Katalysatoren für die kosteneffiziente und nachhaltige Herstellung von grünem Wasserstoff zu identifizieren. Mit Unterstützung des WORLDFACTORY Start-up Centers fand das Team in WHU-Alumnus Sebastian Johnston einen Co-Founder. Unter dem Namen xemX erhielt das Gründungsteam ein EXIST-Forschungstransfer-Stipendium in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro.

Ende 2023 wurde xemX als GmbH gegründet. Das Start-up hat inzwischen erste Pilotprojekte gestartet, Umsätze erzielt und internationale Anerkennung gefunden, unter anderem als Finalist im Wettbewerb „Falling Walls Science Breakthrough of the Year“ 2024 in Berlin.
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