Prof. Dr. Christian Schlereth
Lehrstuhl für Digitales Marketing

Kurzbiographie:

Seit Oktober 2014 ist Christian Schlereth Inhaber des Lehrstuhls für Digitales Marketing. Zuvor studierte er bis April 2006 an der TU Darmstadt Wirtschaftsinformatik, schloss im März 2010 seine Promotion an der Professur für Electronic Commerce der Goethe-Universität Frankfurt ab und war bis September 2014 Inhaber der Juniorprofessur für Marketing und Electronic-Services der Goethe-Universität Frankfurt. In 2009 als auch 2011 verbrachte er einen vier sowie sieben monatigen Forschungsaufenthalt bei CenSoC (Centre for the Study of Choice) an der University of Technology, Sydney.

Seine Forschung adressiert praxisrelevante Fragen zur Preisgestaltung, besonders von digitalen Diensten (z.B. Cloud-Computing, Freemium Geschäftsmodelle). Zudem beschäftigt er sich mit der mikroökonomischen Funktionsweise von Geschäftsmodellen digitaler Dienste sowie mit der Messung von Kundenpräferenzen und Zahlungsbereitschaften (z.B. mittels Discrete Choice Experimenten). Die von ihm entwickelte online-basierte Umfragesoftware DISE wurde mittlerweile in über 100 Studien von Universitäten und Unternehmen in ganz Europa eingesetzt.

Seine Forschung wurde mehrfach ausgezeichnet: mit dem IJRM Best-Paper im Special Issue für Marketing und Innovation, dem Emerald/EFMD Outstanding Doctoral Research Award, dem Schmalenbach Preis 2011, dem Förderpreis der Horizont-Stiftung.

Die Arbeiten von Christian Schlereth wurden u.a. in der Zeitschrift Management Science, im International Journal of Research in Marketing, Journal of Service Research, European Journal of Operational Research, Marketing Letters, International Journal of Electronic Commerce, Wirtschaftsinformatik, Business & Information Systems Engineering, Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (zfbf), und verschiedenen Proceedings (z.B. ICIS, ECIS, ICMC, EMAC, ANZMAC) veröffentlicht.

Auszeichnungen in der Forschung
Datum Auszeichnungen
06/2016 Zweiter Platz für den Preis für die beste Präsentation beim ART-Forum mit einem Projekt über SADR-Separated Adaptive Dual Response
05/2016 Top-3-Finalist für die Auszeichnung "Best Paper of the Year" in der IJRM
05/2015 Gewinner des Best Paper Award in der IJRM-Sonderausgabe zu Marketing & Innovation
12/2011 Emerald/EFMD Preis für herausragende Doktoranden-Forschung
09/2011 Schmalenbach Preis
02/2011 HORIZONT Preis für die beste Dissertation
01/2011 Finalist und drittplazierter Gewinner des Dissertationspreises des DMV (Deutscher Marketing Verband)
Auszeichnungen in der Lehre
Datum Auszeichnungen
09/2014 2. Platz in der Lehrevaluation im Bachelor-Studiengang 'Preismanagement' (SoSe 2014)
03/2014 1. Platz in der Lehrevaluation mit dem Bachelor-Seminar 'Run&Gun - Marketingstrategien zur Unterstützung des Frankfurter Basketballs' (WiSe 2013/14)
09/2012 1. Platz bei Lehrevaluation im Bachelor-Seminar 'Geschäftsmodelle in der Cloud' (SoSe 2012)
Auszeichnungen für betreute Arbeiten am Lehrstuhl
Datum Auszeichnungen
2020 2. Platz beim Goldmedia-Preis für die Masterarbeit von Marie Walter: Wahlen 2019: Lehren aus den Wahlen? (500€).
2019 In Praxi Outstanding Thesis Award für die Bachelorarbeit von Hendrik Schülzchen: Digitalisierung zur Förderung des Klimaschutzes - eine Analyse der Grenzen (1.000€).
2019 In Praxi Outstanding Thesis Award für die Masterarbeit von Marie Walter: Wahlen 2019: Lehren aus den Wahlen? (1.000€).
2019 Preis für die beste Dissertation des BME (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik) für die Dissertation von Dr. Jörg Rottenburger (7.000€). Hier wurde Prof. Dr. Lutz Kaufmann als Hauptbetreuer und Prof. Schlereth als Co-Betreuer und Co-Autor des Artikels Bluffs, Lies, and Consequences (2018, JSCM) unterstützt.
2014 GEE-Preis des Energieforums Berlin für die Masterarbeit von Joséphine Süptitz über die Akzeptanz von Fracking (750€). Hier unterstützte Prof. Schlereth in der angewandten Methode und als Co-Autor des ZFbF-Artikels (2017).
2013 QuestBack-Scientific Research Award für die Bachelorarbeit von Benjamin Clapham: „Unternehmensbewertung von Facebook“(1.000 €).