Prof. Dr. Mark K. Binz

Prof. Dr. Mark K. Binz ist ein bundesweit anerkannter Experte, der seit über 40 Jahren ausschließlich Familienunternehmen betreut. Prof. Binz wurde 1949 in Wiesbaden geboren und promovierte nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg, Berlin und Genf an der Universität zu Köln zum Dr. jur. utr. Seit 1977 ist er als Rechtsanwalt der renommierten, auf Familienunternehmen spezialisierten Anwaltskanzlei in Stuttgart tätig, die er seit 1987 unter dem Namen Binz & Partner führt. Neben zahlreichen Veröffentlichungen rund um das Thema Familienunternehmen ist Prof. Binz Mitautor des bereits in 12. Auflage erschienen Standardwerkes zur GmbH & Co. KG, Vorstand des von ihm gegründeten Instituts für Familienunternehmen und Honorarprofessor an der Hochschule Heilbronn. 2014 haben ihm mehr als 100 renommierte Autoren aus Wirtschaft und Wissenschaft die im Verlag C. H. Beck erschienene Festschrift „Familienunternehmen im Fokus von Wirtschaft und Wissenschaft“ gewidmet. Prof. Binz nimmt seit Jahrzehnten zahlreiche prominente Aufsichts- und Verwaltungsrats-Mandate wahr, u. a. als langjähriger AR-Vorsitzender bei der börsennotierten Fielmann AG in Hamburg.

Dr. Matthias Händle

Dr. Matthias Händle stammt selbst aus einer Unternehmerfamilie, die in vielen Branchen zu Hause war: Automobilhandel, Maschinenbau und IT. Nach erfolgreich absolviertem Masterstudium und der Promotion zum PhD stieg er in das schwiegerelterliche Unternehmen Wilh. Hamm in Osnabrück ein. Dort bekleidete er zunächst diverse Führungspositionen, bevor er 2005 im Zuge der Fusion von Hamm und Reno zur HR Group zum Geschäftsführenden Gesellschafter und Vorsitzenden der Geschäftsführung berufen wurde. Auch nach dem Verkauf des Unternehmens im Jahr 2016 entschied er sich, die erworbenen Kompetenzen und Erfahrungen künftig an andere Familienunternehmer weiterzugeben.

Aufgrund der unternehmerischen und persönlichen Erfahrungen liegt der Arbeitsschwerpunkt von Matthias Händle in der aktiven Begleitung bei der Umsetzung der Inhaberstrategie als persönlicher Berater von Unternehmern und Gesellschaftern sowie als aktiver Beirat, Aufsichtsrat oder Interim-CEO.

Birgit Heraeus-Roggendorf

Birgit Heraeus-Roggendorf ist Aufsichtsrätin und Mitglied des Gesellschafterausschuss des Familien- und Technologiekonzerns Heraeus mit Sitz in Hanau. Nach ihrem MBA an der Columbia Business School war sie in verschiedenen Positionen für die Herrenknecht AG tätig. Anschließend hat sie den Aufbau von Learnlife, einem Start-up im Bildungsbereich, maßgeblich mitgestaltet und war zuletzt Geschäftsführerin von LIFE Hamburg, einem neuen Lern- und Bildungscampus in Hamburg. Als Unternehmerin und Mutter von vier Kindern beschäftigt sie sich insbesondere mit Zukunftsfragen und Veränderungen in unserer Gesellschaft und welchen Beitrag hier die Privatwirtschaft leisten kann und muss.

Dr. Andreas Hettich

Dr. Andreas Hettich ist promovierter Elektrotechniker der RWTH Aachen. Nach vielen Jahren als geschäftsführender Gesellschafter der Hettich Gruppe, Kirchlengern, ist er seit 2020 Beiratsvorsitzender. Neben Hettich ist er Gesellschafter u.a. bei EWIKON und Halemeier. Außerdem ist er Mitglied im Beirat bzw. Aufsichtsrat von Jowat, Peter Lacke, FSB, Bauder, Inreal und Georg Nordmann Holding. Herr Dr. Hettich engagiert sich ehrenamtlich in der Region u.a. als Gesellschafter der Bildungsgesellschafter „das Forscherhaus“ und als Lehrbeauftragter der Universität Bielefeld am Institut für Familienunternehmen (iFUn).

Cornelia Horsch

Cornelia Horsch, Jahrgang 1963, ist verheiratet mit dem Firmengründer Michael Horsch und hat vier erwachsene Kinder, drei Söhne und eine Tochter. Die Diplom-Volkswirtin hat ihre berufliche Laufbahn 1988 im Vertriebs-Innendienst begonnen, später kamen die Vertriebs- und Kundendienstleitung hinzu und „nebenbei“ das Marketing. Heute ist sie Geschäftsführerin der HORSCH Maschinen GmbH und im Vorstand  der HORSCH Holding SE sowie Geschäftsführerin der französischen Tochterfirma Horsch France SARL. Ein Ziel ihrer Tätigkeit ist eine weitere Vernetzung und Stärkung durch eine intensive Kommunikation der Bereiche Service, Vertrieb und Marketing, um die bestehenden Märkte auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Ehrenamtlich engagiert sich Cornelia Horsch im Vorstand der LCC International University in Klaipeda in Litauen, als Vorsitzende des Hochschulrats der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und fördert die lokale Kunst und Kultur am Firmenstandort Schwandorf.

Dr. Reinhard Krafft, CFA

Dr. Reinhard Krafft (56) - Banker aus Leidenschaft - ist seit dem 1. März 2021 CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck Finck a Quintet Private Bank. Er ist außerdem Mitglied des Management Committee von Quintet Europe. Zuvor war Dr. Reinhard Krafft rund zehn Jahre lang Head of Wealth Management, CEO bei der Rothschild & Co Vermögensverwaltung in Frankfurt. In dieser Zeit ist nicht nur das Team deutlich gewachsen und das verwaltete Vermögen hat sich vervielfacht, sondern das Unternehmen wurde auch zu einem hochprofitablen Institut umgebaut.

Hohe Qualifikation und eine gute Ausbildung sind Reinhard Krafft wichtig. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Philipps-Universität Marburg und der Syracuse University New York (Diplom-Kaufmann) promovierte er an der Philipps-Universität (Dr. rer. pol.) parallel zu seiner Vollzeittätigkeit bei der Dresdner Bank AG. Darüber hinaus wurde er 2002 vom CFA-Institut zum Chartered Financial Analyst gechartert. 

 

 

Dr. Valentin Langen

Valentin Langen begann seine Berufslaufbahn als Assistent des CEO eines schweizerischen Hidden Champions im Anlagenbau. Nach mehreren Stationen verantwortete er im Konzern zuletzt als Gründer und Geschäftsführer ein mehrfach ausgezeichnetes Corporate Startup im B2C-Beauty Bereich. Der promovierte BWL-ler ist zugleich Miteigentümer eines Familienunternehmens und bewegt sich mit seinen drei Rollen in jeweils unterschiedlichen Gefügen aus Agilitäten, Lautstärken, Einflussmöglichkeiten und Emotionen.

Prof. Dr. Peter May

Peter May ist einer der führenden Experten für Familienunternehmen und ein Pionier der strategischen Beratung ihrer Inhaber. Der Jurist und Betriebswirt berät und begleitet namhafte Unternehmerfamilien und ist Gründer von PETER MAY Family Business Consulting. Neben seiner Beratertätigkeit lehrt er als Honorarprofessor an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar und hat an verschiedenen Hochschulen unterrichtet. Von 2008 bis 2009 war er Inhaber des Wild Group Chair of Family Business am IMD in Lausanne. Er forderte früh eine eigenständige BWL für Familienunternehmen und hat mit dem INTES-Prinzip, dem 3-Dimensionen-Modell, der Inhaberstrategie und der Familienverfassung wichtige Konzepte für die Beratung von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien entwickelt. Darüber hinaus hat er zahlreiche Initiativen für Familienunternehmen ins Leben gerufen. Der weltweit erste Governance Kodex für Familienunternehmen geht ebenso auf seine Initiative zurück wie die Auszeichnung der Familienunternehmer des Jahres, die Unternehmervereinigung FBN Deutschland und das Institut für Familienunternehmen an der WHU. Daneben ist Peter May Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zum Thema Familienunternehmen. Seine Standardwerke „Erfolgsmodell Familienunternehmen“ und „Die Inhaberstrategie im Familienunternehmen – Eine Anleitung“ wurden in verschiedene Sprachen übertragen.

Michael Meier

Michael Meier leitet die deutsche Family Business Advisory. Er arbeitet eng mit zahlreichen Unternehmerfamilien bei der Nachfolgeplanung und in Situationen tiefgreifender Transformation zusammen. Weltweit berät er Gesellschafter, Aufsichtsratsvorsitzende und CEOs bei der Auswahl, Evaluierung und Entwicklung der obersten Führungs- und Aufsichtsgremien. Mit Leidenschaft entwickelt er Nachfolgeprozesse für die erfolgsentscheidenden Positionen komplexer Organisationen. Der zertifizierte Executive Coach ist sowohl für Mitglieder aller Generationen in Familienunternehmen als auch für Führungskräfte vertrauenswürdiger Sparringspartner – in Phasen der Orientierung ebenso wie in komplexen Entscheidungssituationen. Vor seiner Tätigkeit bei Egon Zehnder war Michael Meier vier Jahre bei der Hilti AG in Liechtenstein sowie bei BBDO und Bertelsmann tätig.​ Michael Meier erwarb einen MBA an der OUBS, UK, und wurde, nach dem M.A. an der LMU in München, dort auch mit einer Arbeit zum digitalen Publizieren im Wissenschaftssektor zum Dr. phil. promoviert. Der Düsseldorfer Berater ist Autor diverser Bücher und Beiträge, die etwa im „Harvard Business Manager“ und in Fachmagazinen wie „return“, „Absatzwirtschaft“ und „Horizont“ erschienen sind.​

Anja Müller

Familienunternehmen ticken anders! Ja, aber wie eigentlich? Diese Frage treibt mich um. Vielleicht, weil ich selbst aus einem Familienunternehmen komme, Parallelen und Unterschiede feststellen kann und oft die Geschichte hinter der Geschichte sehe, die ich mal schreiben kann und auch mal verschweigen muss. Während meines VWL-Studium bei dem einzigen deutschen Wirtschafts-Nobelpreisträger Reinhard Selten habe ich gelernt, wie beschränkt rational der Homo Oeconomicus doch ist. Bei der Verlagsgruppe Handelsblatt bin ich bereits seit 1997, damals startete ich an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Nach dem Volontariat, schrieb ich zunächst über Existenzgründer und Startups, danach auch über Risikokapitalgeber in der New Economy und sah auch, wie die erste Welle 2002 erstmal abebbte. Als Redakteurin für das Thema des Tages lernte ich alle Seiten des Irakkrieges kennen und erlebte den Start der ersten Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Seit vielen Jahren liegt mein Schwerpunkt bei den Familienunternehmen. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder.

Christoph Neyer

Christoph Neyer studierte Maschinenbau und Management an der Technischen Universität München sowie in den USA und Singapur. Durch einen zusätzlichen Studiengang am CDTM hat er sich im Bereich digitaler Technologien vertieft. Nach seinem Studium arbeitete Herr Neyer in der Unternehmensberatung Bain & Company und war in leitenden Rollen in einem Biotechnologie-Startup in Houston und München tätig. Seit Januar 2018 übernahm er das Familienunternehmen Neyer Landtechnik in Bad Waldsee. Neyer Landtechnik  ist A-Händler namhafter Landmaschinenhersteller mit breiter Kompetenz in automatisierter Landwirtschaft und online Handel.

Dina Reit

Dina Reit ist Prokuristin beim Maschinenbauer SK LASER. Die 29-Jährige übernimmt das Unternehmen ihres Vaters und führt es in die nächste Generation. Zuvor absolvierte Sie ein Doppelstudium (Wirtschaftswissenschaften, Kunstgeschichte und Philosophie) in Frankfurt und London sowie einen Master in Management an der EBS in Oestrich-Winkel und EM in Lyon. Seit August 2019 ist Dina Reit bei SK LASER. In dieser Zeit hat Sie hat sie vor allem den digitalen Vertrieb und die Weiterentwicklung der Standardlaser vorangetrieben. Außerdem ist Dina Reit als Bloggerin und sie konnte in dieser Zeit schon mehrere Innovationen umsetzen, wie beispielsweise digitalen Vertrieb und Weiterentwicklung der Standardlaser. Seit 2021 engagiert sich Dina Reit zudem als Sprecherin Maschinenbau im Industriebeirat Wiesbaden.

Uwe Rittmann

Beruflich hat Uwe Rittmann eine Leidenschaft: Familienunternehmen und Unternehmerfamilien. Und so wundert es nicht, dass er bei PwC Deutschland als Geschäftsführer den Bereich Familienunternehmen und Mittelstand leitet. Nach langjähriger Tätigkeit in einer mittelständischen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft stieg er 2011 als Partner bei PwC ein und übernahm als Standortleiter die Koordination der Kundenbetreuung am Standort Düsseldorf. Seit mehr als 30 Jahren berät der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater erfolgreich internationale, börsennotierte wie auch privat finanzierte Familienunternehmen und mittelständische Gesellschaften und ist seit vielen Jahren als Beirat in mehreren Familienunternehmen tätig. 

Alexander Sixt

Alexander Sixt, Jahrgang 1979, ist Co-Vorstandsvorsitzender der Sixt SE. Im Jahr 2009 trat Alexander Sixt als Leiter der Konzernstrategie in die Sixt-Gruppe ein. Im Jahr 2011 war er im Konzern für das Car-Sharing Joint Venture DriveNow zwischen BMW und Sixt verantwortlich. DriveNow wurde durch die erfolgreiche Geschäftsentwicklung zum Grundstein für die Entwicklung des Sixt Konzerns zu einem holistischen Mobilitätsdienstleister. 2018 wurde DriveNow für eine Gesamtbewertung von 420 Mio. EUR an BMW verkauft. Im Februar 2015 wurde Alexander Sixt in den Vorstand der Sixt SE berufen. In dieser Funktion ist er für den globalen SIXT TECH Bereich mit knapp 700 Mitarbeitern in drei Entwicklungsstandorten weltweit, die Konzernstrategie/M&A, das globale Personalwesen, den Konzerneinkauf sowie die Leitung der globalen Shared Services- und Verwaltungsfunktionen verantwortlich. 2021 wurde Alexander Sixt zum Co-CEO der Sixt SE bestellt. Neben den CEO-Aufgaben behält Alexander Sixt die Verantwortung für die bestehenden Vorstandsbereiche. Vor seinem Wechsel zu SIXT war Alexander Sixt für Roland Berger Strategy Consultants tätig. Er studierte in Paris, London und Berlin an der Ecole Superieure de Commerce de Paris (ESCP) und schloss mit einem Diplome de Grande Ecole, einem Master of Science (M.Sc.) sowie als Diplom-Kaufmann ab.

 

Prof. Dr. Martin R. Stuchtey

Martin R. Stuchtey ist Gründer von SYSTEMIQ und Professor für Ressourcenstrategien und -management an der Universität Innsbruck. Er blickt auf 20 Jahre Beratungserfahrung bei McKinsey zurück, wo er zuletzt als Direktor des Zentrums für Wirtschaft und Umwelt tätig war. Er absolvierte Studiengänge an der Rhodes University (Südafrika), der WHU - Otto Beisheim School of Management sowie der Lancaster University (UK) und promovierte an der Technischen Universität Dresden im Bereich Regionalökonomie. Martin Stuchtey ist verheiratet, hat sechs Kinder und verfasste das Buch „A Good Disruption – Redefining Growth in the Twenty-first Century”. Zudem ist er Initiator als auch Co-Autor von diversen Berichten zu den Themen Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit.

Constantin von Oppen

Constantin von Oppen ist Berater und Partner bei Egon Zehnder. Er engagiert sich in der Industrial Praxisgruppe von Egon Zehnder und konzentriert sich dabei auf kapitalintensive Industrien, vor allem Energiewirtschaft, Metallverarbeitung und landwirtschaftliche Produktion. Neben weltweiten Suchen nach Spitzenführungspersönlichkeiten und in Fragen des Talentmanagements, berät Constantin von Oppen insbesondere Familienunternehmen bei Fragen der Nachfolgeplanung, Optimierung und Anpassung von Organisationsstrukturen sowie Transformationsprozessen. Bevor er zu Egon Zehnder kam, bekleidete Constantin von Oppen verschiedene Positionen bei Glencore in den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz.

Constantin von Oppen erwarb den Titel eines BA in International Business an den Universitäten Groningen und San Andrés (Buenos Aires). Anschließend absolvierte er die IE Business School in Madrid und erwarb dort einen MBA.