Forschungskooperation: Aachener Grundvermögen und WHU – Otto Beisheim School of Management
Zentrale Forschungsziele
Übergeordnetes Ziel der Kooperation ist es, mithilfe von KI und dem Einsatz moderner Sensor-Technologien das „Ökosystem Innenstadt“ und das Verhalten und die Bedürfnisse von Kunden im stationären Einzelhandel besser zu verstehen, konkrete Ziele sind:
- Der Wertbeitrag von Mietern im stationären Handel
Durch den Einsatz fortschrittlicher, anonymer Tracking-Technologien sollen neue Methoden entwickelt werden, um den Wertbeitrag einzelner Geschäfte zu messen und besser zu verstehen, wie ihre Präsenz und Leistung zur Attraktivität der Innenstadt beitragen. - Optimierung der Kundenlaufwege
Mithilfe präziser Datenanalyse wird untersucht, wie die Frequenz und Aufenthaltsdauer von Kunden in bestimmten Bereichen gezielt beeinflusst werden können, um abgelegene Geschäfte stärker zu integrieren und die Attraktivität weniger frequentierter Stadtteile zu steigern. - Verknüpfung von Trackingdaten und Innenstadtrevitalisierung
Die Kooperation konzentriert sich darauf, wie Erkenntnisse aus Trackingdaten, insbesondere durch die Plattform Hystreet, effektiv genutzt werden können, um zur Vitalität und Lebendigkeit von Innenstädten beizutragen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bieten wertvolle Ansätze für Städteplaner und Einzelhändler, um Innenstädte als zentrale Orte des Austauschs und der Begegnung zu stärken.
Von der Forschung in die Praxis
Unternehmen und Bildungseinrichtungen können gemeinsam voneinander profitieren. Für die Aachener Grundvermögen bringt die Kooperation exklusiven Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und zur praxisnahen Forschung der WHU. Die gewonnenen Ergebnisse werden nicht nur in Fachpublikationen und Studien veröffentlicht, sondern auch auf Konferenzen diskutiert und tragen dadurch zu einer fundierten, strategischen Weiterentwicklung bei.
Die WHU wiederum profitiert, indem ihre Forschenden aktuelle Theorien direkt in der Praxis anwenden können. Sie gewinnen wertvolle Einblicke in reale Geschäftsszenarien und überprüfen, wie theoretische Konzepte auf konkrete Businessprobleme anwendbar sind. Dadurch können bestehende Theorien verfeinert und an reale Bedingungen angepasst werden, was die Wissenschaft um neue Erkenntnisse bereichert.
Ein besonderes Highlight der Zusammenarbeit liegt im Bereich der Lehre: Im Rahmen des Masterkurses Actionable Customer Analytics wird die Aachener Grundvermögen künftig eine sogenannte Real-World Challenge einbringen. Diese Challenge gibt den Studierenden die Möglichkeit, mit echten Datensätzen zu arbeiten und wertvolle Erfahrungen im Umgang mit realen Geschäftsdaten zu sammeln. Anstelle künstlicher und vereinfachter Szenarien erleben sie authentische, komplexe Datenstrukturen und werden mit den spezifischen Herausforderungen des Unternehmens vertraut gemacht. Dies ermöglicht einen intensiven Praxisbezug und bietet der Aachener Grundvermögen die Chance, kreative und innovative Lösungsansätze aus der Perspektive der Studierenden zu gewinnen.
Gleichzeitig entsteht ein kreatives Lernumfeld, in dem Studierende mit unterschiedlichen Hintergründen und Denkweisen ihre Ideen einbringen und wertvolle Synergien entstehen. Die Aachener Grundvermögen profitiert durch diese direkte Interaktion mit Studierenden und gewinnt einen Einblick in neueste digitale Analysetechniken und innovative Denkansätze der Studierenden.
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