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Alumni Spotlight: Was macht Christopher Hana heute?

Christopher Hana hat das Full-Time MBA Programm der WHU im Jahr 2014 erfolgreich abgeschlossen.

Anschließend wechselte er in eine völlig andere Branche, als er 2016 das Angebot annahm, CEO bei The Esports Observer (TEO) zu werden, der weltweit führenden Nachrichtenplattform im Bereich „E-Sports Business News und Insights“. Er verbindet jetzt seine Leidenschaft für Videospiele mit seiner Karriere.

Sie haben fast 10 Jahre lang bei Vodafone gearbeitet – warum haben Sie sich für den Full-Time MBA eingeschrieben?
Ursprünglich wollte ich am Part-Time MBA Programm teilnehmen und meinen Job bei Vodafone behalten. Aber nach dem Zulassungstest habe ich mich entschieden, meinen Job zu kündigen, einen Karriereschnitt zu machen und mich für das Full-Time MBA Programm einzuschreiben.

Wie hat es sich angefühlt, nach zehn Jahren in einem weltweit tätigen Unternehmen zurück in den Hörsaal zu gehen?
Ehrlich gesagt war ich ziemlich nervös. Obwohl meine damalige Situation mich nicht glücklich gemacht hat, war es doch ein großer Schritt, meine so vertraute berufliche Umgebung zu verlassen. Doch sobald die Entscheidung gefallen war, habe ich mich riesig gefreut. Es war eine großartige Erfahrung - und ich würde die Entscheidung immer wieder genauso treffen.

Welche Erfahrungen haben Sie seit Ihrem Abschluss 2014 mit dem WHU Alumni-Netzwerk gemacht?

Die Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, Informationen auszutauschen, neue Einblicke zu gewinnen und sich gegenseitig zu unterstützen, ist toll. Der gemeinsame WHU-Background verbindet. Da ich heute in einer Nische tätig bin, die gleichzeitig zu den rapide wachsenden Märkten zählt, möchte ich gern etwas zurückgeben: Daher hatte ich bereits zahlreiche Diskussionen mit WHU-Alumni, die das Feld „E-Sports“ besser verstehen wollen.

Haben Sie von vorneherein geplant, die Branche nach dem MBA Studium komplett zu wechseln?

Mir war klar, dass ich eine Veränderung herbeiführen wollte. Aber ich war nicht sicher, was ich genau machen wollte; Beratung oder Projektmanagement in einer anderen Branche vielleicht. Das Studium hat mir entscheidend dabei geholfen herauszufinden, was ich wirklich will: in einem Industriezweig arbeiten, der mir am Herzen liegt, aber den ich nie als Karriereweg auf dem Schirm hatte.

Videospiele treffen auf das Business! War es wichtig für Sie, die eigenen Interessen mit der Karriere zu vereinen?

Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, waren meine Kündigung des alten Jobs und die Teilnahme am MBA Programm die weitaus wichtigsten Karriere-Entscheidungen, die ich bislang getroffen habe.

Was sind Ihre Karriere-Highlights seit dem Abschluss des MBA Programms?

Die zu Advance Publications gehörende ACBJ (American City Business Journals) haben gerade in unsere Firma investiert und eine Partnerschaft mit uns aufgebaut. Das zeigt, dass unsere harte Arbeit sich lohnt, und es unterstreicht das Potenzial, das andere – vor allem die Sportmedien – im E-Sport sehen. Wir können unser Unternehmen nun so ausbauen, wie wir es uns vorgenommen haben. Das ist wirklich großartig.

Welchen Rat geben Sie jemandem, der die Branche wechseln will?

So kitschig es auch klingt: Mach das, was dich glücklich macht. Mach es, aber sei auch bereit, den Preis dafür zu zahlen. Ich habe einen Artikel über meine Erfahrungen an der WHU und meinen Wechsel in die E-Sport-Industrie geschrieben, wenn Sie mehr dazu erfahren möchten.

Sie sind nun seit 18 Monaten CEO bei TEO – was haben Sie dazu gelernt?

  • Durchführung > Idee: die richtigen Leute und die Durchführung sind entscheidend!
  • Bleib fokussiert und offen für Veränderung: beurteile alle Empfehlungen kritisch!
  • Netzwerk! Höre zu und lerne: jeder weiß etwas, das ich nicht weiß!
  • Hör auf dein Bauchgefühl: Ich lasse mich von Daten leiten, aber ich habe gelernt, dass das Bauchgefühl wichtig ist!
  • Mach es – rede nicht nur darüber!