WHU Allgemein

Zurück im Hörsaal

MBA- und EMBA-Jahrgänge der WHU lernen wieder auf dem Campus

Die Kalenderwoche 28 im Jahr 2020 war nicht nur für die Studierenden, sondern auch für die WHU – Otto Beisheim School of Management als Institution eine besondere. Denn sie geht den nächsten Schritt in Richtung Normalisierung und nimmt als erste Business School in Deutschland die Präsenzlehre im MBA-Programm und im Kellogg-WHU Executive MBA Programm wieder auf.

Im Rahmen der Wiederaufnahme der Präsenzlehre kamen am 4. Juli drei Part-Time-MBA-Klassen an den WHU Campus Düsseldorf. Am 7. Juli folgte dann ein besonderes Kennenlernen, denn die Full-Time-MBA-Klasse, die im April 2020 online gestartet war, konnte sich zum ersten Mal persönlich am Campus begegnen. Auf dem WHU Campus Vallendar nahm das Kellogg-WHU Executive MBA Programm seinen Lehrbetrieb am 9. Juli wieder auf. Obwohl die Lockdown-Phase von der Business School gut gemeistert und mit einem adäquaten und innovativen Online-Angebot überbrückt werden konnte, freuten sich die Teilnehmer sichtlich, endlich wieder vor Ort sein und ihre Kommilitonen und Professoren persönlich treffen zu können.   

„Es ist toll, wieder auf dem Campus zu sein!“, sagt Sonalaxmi Sarkar aus dem Kellogg-WHU Executive MBA Jahrgang 2021. „Die Vorlesungen vor Ort sind interaktiver, und man kann in den Gruppenarbeiten so viel von den anderen Teilnehmern lernen.“ Diese Einschätzung teilen auch die Professoren der MBA- und Executive-MBA-Programme. Auch sie bevorzugen den persönlichen Kontakt und den lebendigen Austausch im Hörsaal.

Dennoch sind die Studierenden froh, dass die Hochschule die Umstellung auf den Online-Unterricht so nahtlos geschafft hat. Denn viele ihrer Freunde und Bekannten mussten ihr Studium an anderen Institutionen vorübergehend unterbrechen. Für nicht wenige von ihnen verlängert sich dadurch die Studienzeit.

Auf die Rückkehr der Studierenden an die Campusse hat sich die WHU sorgfältig und mit einigem technischen Aufwand vorbereitet. Elektronische Zugangssteuerung, Einbahnsysteme, klare Vorgaben für das Mittagsbuffet, diverse Hygienemaßnahmen und vor allem die technische Aufrüstung für hybriden Unterricht sollen den Aufenthalt vor Ort so störungsfrei wie möglich gestalten. „Die WHU hat in den vergangenen Monaten auf dem Gebiet der Digitalisierung einen beeindruckenden Sprung nach vorn gemacht. Unser Eindruck ist, dass wir zur 'Best Practice' unter den europäischen Business Schools gehören. Darauf möchten wir aufbauen und uns weiterentwickeln“, meint Prof. Dr. Markus Rudolf, Rektor der WHU, und versichert weiter: „Unsere höchste Priorität bei der Wiederaufnahme der Präsenzlehre sind natürlich die Gesundheit und Sicherheit unserer Studierenden, Professoren und Mitarbeiter.“

Hybrider Unterricht bedeutet zunächst einmal eine Mischform aus Präsenzlehre im Hörsaal und der gleichzeitigen Teilnahme von Studierenden über Online-Plattformen. Über Lautsprecher und Monitore wird auch in dieser Form die Interaktivität bei Vorlesungen und in Workshops gewährleistet. Die hybriden Formate sind derzeit noch notwendig, weil es den Teilnehmern freistehen soll, am Präsenzunterricht teilzunehmen, solange die Infektionsgefahr noch nicht vollständig gebannt ist. Speziell mit Hinblick auf das MBA-Programm erläutert der akademische Direktor Prof. Dr. Martin Fassnacht: „Unsere Studierenden erwarten den gleichen hohen Standard im MBA-Programm, den sie an der WHU gewohnt sind. Wir beobachten zudem, dass sie sich gerade jetzt über unsere zusätzlichen Events, wie zum Beispiel digitale Networking-Sessions, sehr freuen.“

„Für mich sind in Bezug auf meinen neuen Job die Themen der kommenden Vorlesungen die Highlights,“ freut sich Sonalaxmi Sarkar, die gerade einen neuen Managerposten bei Amazon Web Services begonnen hat. „Besonders das, was ich in den realen Fallstudien in ‚Strategic Innovation and Corporate Renewal‘ lerne, werde ich mit Sicherheit in meinen neuen Beruf einbringen können.“