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01.12.2021

Cristina Capelli und der Kellogg-WHU EMBA

Wie mit Inklusion und Diversität einflussreiche Führungskräfte entstehen

Cristina Capellis Leidenschaft sind die Zahlen, denen sie eine erfolgreiche Karriere im Finanzwesen verdankt. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass die Liebe zu den Zahlen seit jeher ihre berufliche Laufbahn bestimmte. Dabei ist sie eher durch Zufall in der Finanzwirtschaft gelandet. „Eigentlich wollte ich in Mailand Künstlerin werden. Stattdessen bestand ich die Aufnahmeprüfung für Betriebswirtschaft an der Bocconi-Universität und absolvierte danach ein Master-Studium in Finanzen, Rechnungswesen und Controlling. Alles, was ich angehe, mache ich mit großer Leidenschaft, und so begeisterte ich mich mit der Zeit für das Finanzwesen und alles, was damit zusammenhängt.“ 

Kunst ist nach wie vor Cristinas Hobby, und für sie zeichnen Finanzen ein klares Bild von der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Unternehmens. „Finanzen sind eine Sprache – die Zahlen können sprechen. Wenn man genau hinschaut und sie verstehen kann, lässt sich daraus viel lernen.“ 

„Meine Entwicklung habe ich selbst in der Hand; ich selbst und mein Engagement entscheiden, welchen Verlauf sie nimmt.“ 

Als leitende Managerin in einem deutschen Unternehmen hatte Cristina, die aus Italien stammt, irgendwann den Eindruck, dass es für sie nicht mehr weiterging. Deshalb wollte sie ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, denn sie spürte, dass sie neue Einblicke in andere Geschäftsfelder wie Strategie oder Innovation benötigte, um sich als Führungskraft den nächsten Schritt zu machen. Nachdem sie sich über Weiterbildungsmaßnahmen und Executive-MBA-Angebote informiert hatte, fiel recht schnell ihre Entscheidung auf das Kellogg-WHU EMBA Programm.  

„Ich habe mit etlichen anderen Führungskräften darüber gesprochen, was mir fehlte, und kam auf die Idee eines MBA-Studiums. Die erste E-Mail an das Zulassungsteam schickte ich Ende Juni, und schon im Juli wurde ich offiziell für das Programm zugelassen. Das ging sehr schnell, aber für mich war es die richtige Entscheidung.“ Da Cristina im Beruf ein internationales Umfeld erlebt hatte, war ihr Diversität auch im Executive MBA äußerst wichtig. 

„Kellogg-WHU bietet die perfekte Kombination aus internationalen und deutschen Netzwerken. Ich wollte bei meiner Familie in Deutschland bleiben, aber gleichzeitig mein globales Netzwerk ausbauen. Ich setze mich gerne mit unterschiedlichen Perspektiven auseinander und glaube, dass divers besetzte Teams die besten Ergebnisse liefern. Es freut mich, dass in unserem EMBA-Jahrgang so große Vielfalt herrscht. Das Programm passt perfekt zu meinen Anforderungen. Nach nur zwei Modulen konnte ich bereits viele Zusammenhänge erkennen und mich weiterentwickeln, dabei gibt es noch so viel mehr zu lernen.“ 

„Für mich sind die Menschen und eine inklusive Kultur in Unternehmen und Organisationen von grundlegender Bedeutung.“ 

Für Cristina sind Inklusion und Diversität als Führungskraft und in der Wirtschaft ganz entscheidend. Vielfalt in Bezug auf Meinungen, Vorstellungen, Hintergrund und Perspektiven kann letztendlich die Leistung eines Teams verbessern. „Markt und Kundschaft sind bei uns global, deshalb ist es sinnvoll, dass sowohl unser Team als auch unsere Organisation genauso divers sind. So können sich alle weiterentwickeln und von einander lernen. Dabei ist mir besonders wichtig, dass sich alle einbezogen und geschätzt fühlen. Alle sollten in einem Umfeld arbeiten können, in dem sie die Freiheit haben, ihr Bestes zu geben.“ 

Somit ist es kein Wunder, dass ihre Führungsphilosophie auf Vertrauen und Respekt gegenüber anderen beruht. Sie sagt, das sei Teil ihrer Grundüberzeugungen, doch sie habe im Beruf auch Vorbilder gehabt, mit deren Hilfe sie diese Werte weiter ausgestalten konnte. „Mentoring ist mir als Führungskraft sehr wichtig – ich selbst durfte das mehrfach erleben und hatte unter anderem drei Mentorinnen. Eine dieser Frauen unterstützte mich bei der Entscheidung, mit meiner Familie und drei kleinen Kindern ins Ausland zu gehen; sie überzeugte mich davon, dass ich es das schaffen könne. Sie gab mir das Selbstvertrauen, mich dieser Herausforderung zu stellen, und jetzt sprechen meine Kinder mindestens drei Sprachen, während ich selbst die internationale Reise fortsetzen möchte. Derartige Unterstützung und das Mentoring durch Führungskräfte kann sehr starke Wirkung zeigen.“ 

Wie würde Cristina ihre bisherige Erfahrung an der Kellogg-WHU zusammenfassen? „Das war die beste berufliche Entscheidung meines Lebens. Man lernt in kurzer Zeit unglaublich viel. Außerdem trifft man auf viele Menschen mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund und wird Teil einer internationalen Familie. Zugleich gewöhnt man sich an, um die Ecke zu denken, strategischer und innovativer. Der EMBA ist eine wunderbare Erfahrung, durch die man sich als Führungskraft verändert und seine Talente und Netzwerke entfalten kann. Ich bin überzeugt davon, dass ich meinen Weg nach dem EMBA mit den anderen aus meinem Jahrgang fortsetzen werde.“ 

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