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13.07.2023

Einmal quer durch Deutschland für den guten Zweck

WHU-Doktorand radelt mehr als 1000 Kilometer und sammelt 20.000 Euro für gemeinnütziges Projekt

1106 Kilometer mit dem Rad in fünf Tagen. Pascal Frank, seit Oktober Doktorand am Allianz Stiftungslehrstuhl für Finanzwirtschaft der WHU – Otto Beisheim School of Management, und Leonard Schefold, haben Ende Juni eine ganz besondere Radtour absolviert: Die beiden Schulfreunde sind mit ihren Rennrädern einmal quer durch Deutschland geradelt. Von der dänischen Grenze, nördlich von Rodenäs, bis hin zum südlichsten Punkt, den sie mit dem Fahrrad erreichen konnten, einer Hütte in Oberstdorf. Hinter der Tour steckt mehr als nur sportliche Motivation. „Wir wollten diese Radtour nicht nur für uns machen, sondern damit auch etwas bewirken“, sagt Pascal Frank, der vor seiner Zeit an der WHU drei Jahre lang bei Porsche Consulting gearbeitet hat.   

Die Idee zu dem gemeinnützigen Vorhaben kam dem 29-Jährigen und seinem Schulfreund bei einer gemeinsamen Radtour von Mailand nach Deutschland im vergangenen September. „Wir haben uns gedacht, sowas machen wir noch einmal.“ In ihrer Heimat, dem Umkreis von Öhringen,  (Baden-Württemberg) machten sich die beiden auf die Suche nach einem geeigneten gemeinnützigen Projekt – und entschieden sich für „Safe Kids“ der ortsansässigen Paul Kleinknecht Stiftung. Das Projekt fördert die physische und mentale Selbstverteidigung von Kindern an Förderschulen. Die Kinder lernen dabei, nicht nur selbstbewusster aufzutreten, sondern auch gewaltfrei zu handeln. Da für das Projekt, das derzeit an drei Schulen läuft, auch ein eigener Lehrer angestellt wird, ist es sehr kostenintensiv.

Pascal Frank und Leonard Schefold organisierten sich zunächst private Unterstützung. Zudem bot sich die Stiftung des Projekts als Kooperationspartner an, und die beiden Männer bemühten sich, Sponsoren zu gewinnen. „Bei denen sind wir mit unseren gedruckten Flyern mit dem Fahrrad vorgefahren und haben Werbung gemacht“, erzählt der WHU-Doktorand. Dann ging es los, Montag morgens um sechs Uhr, erste Etappe bis kurz unter Hamburg, dann weiter in die Nähe von Paderborn, Hanau, Schwäbisch Gmünd, Oberstdorf. „Wir sind jeden Tag mehr als 200 Kilometer gefahren“, erzählt Frank.

Der Einsatz der beiden Freunde hat sich gelohnt: Etwa 20.000 Euro an Spenden haben sie mit ihrer Fahrradtour gesammelt. „Das Projekt ist für uns ein riesengroßer Erfolg. Wir hätten uns nicht erträumen lassen, dass wir damit so viel Geld einradeln“, sagt Pascal Frank. Ob sie nochmal eine Tour machen? „Einmal durch Italien wäre ganz schön. In jedem Fall würden wir sowas immer wieder mit einem Charity-Projekt verbinden.“

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