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WHU MBA Yusuke Sato
21.05.2022

Erfolg außerhalb der Komfortzone

MBA-Student Yusuke über seine Erfahrungen an der WHU

Yusuke Sato ist 33 Jahre alt und stammt aus Japan. Er ist auf dem Land aufgewachsen, absolvierte ein Studium an der Waseda-Universität in Tokio und arbeitete dann für den Weltkonzern Toshiba. Studierende aus Japan sind im MBA-Programm der WHU eher selten. Viele japanische Studierende entscheiden sich für ein Studium in den USA oder im Vereinigten Königreich. Weshalb fiel Yusukes Wahl dann auf die WHU, und weshalb ausgerechnet Deutschland?

„Ich bin über die Rankings der Financial Times auf die WHU gestoßen“, so Yusuke lächelnd. „Und als ich mir das Studienangebot näher ansah, überzeugte mich, dass Leadership und persönliche Entwicklung im Vordergrund stehen. Meiner Ansicht nach lassen sich diese Softskills nur durch einen MBA und im Kreise von Gleichgesinnten fördern.

Und was Deutschland betrifft – hier gibt es viele berufliche Möglichkeiten. Allgemein gilt die Wirtschaft hier als stark. Außerdem komme ich aus der Energiebranche, und Deutschland gehört zu den führenden Ländern im Bereich der erneuerbaren Energien. Ich würde meine Erfahrungen gerne mit dem unternehmerischen Denken und dem Netzwerk verknüpfen, die ich der WHU zu verdanken habe.“

Neue Perspektiven 

Anfangs war Yusuke bei Toshiba im Finanz- und Rechnungswesen tätig, wechselte später jedoch in den Bereich Vertrieb und Marketing für das Auslands-Nukleargeschäft. Diese Abteilung förderte Produkte und Dienstleistungen für Elektrizitätsunternehmen in der ganzen Welt, darunter Indien, die Ukraine und die Vereinigten Arabischen Emirate. „Danach wechselte ich in einen anderen Bereich, in dem der Schwerpunkt auf alternativen Energiequellen liegt, und finde diese Tätigkeit sehr erfüllend.“

Er erläutert, in Japan sei es ungewöhnlich, sich innerhalb des Unternehmens horizontal zu verändern; vielmehr sei es üblich, nur vertikal aufzusteigen und 20 bis 40 Jahre in der gleichen Abteilung zu bleiben. „Ich wollte gerne mehr über verschiedene Geschäftsbereiche lernen, deshalb wechselte ich aus der Finanz- in die Marketingabteilung. Außerdem wollte ich ein MBA-Studium absolvieren und mein unternehmerisches Wissen breiter aufstellen. 

Ich möchte dazu beitragen, dass Japan auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig wird. Vor 10 bis 20 Jahren war mein Heimatland Markführer mit den größten Unternehmen der Welt und leitete sowohl wirtschaftliche als auch technische Fortschritte ein. Jetzt gilt das für die USA, China und Europa. Deshalb brauche ich besseren Einblick in die Wirtschaftswelt aus sämtlichen Blickwinkeln und globale Kenntnisse.“

Blick in die Zukunft

Yusuke, der sein MBA-Studium im April 2022 begonnen hat, erläutert, er habe bereits in relativ kurzer Zeit viel gelernt. „Durch die Future Leaders Fundraising Challenge ist es mir gelungen, sofort Führungskompetenzen aufzubauen. Auch die gesamte Gestaltung des Studiengangs gefällt mir sehr. Die Kombination aus Modulvorlesungen und Workshops gibt uns die Möglichkeit, Aufgaben angemessen zu erledigen und Zeit zum eigenständigen Lernen zu finden.“

Yusuke erwähnt auch, dass er sich nach 11 Jahren Tätigkeit für Toshiba im Unternehmen in einer sicheren, ungefährdeten Position befand. Viele würden das positiv sehen, doch er fand, er habe es zu bequem, und war bereit, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. 

„Japanische Studierende streben oft ein MBA-Studium in den USA oder im Vereinigten Königreich an, zum Teil wegen des Renommees, aber auch wegen der Sprache. Oft fällt es ihnen jedoch schwer, mit denen mitzuhalten, deren Muttersprache Englisch ist. Man kann zwar an eine renommierte Hochschule in den USA gehen, aber wenn die Englischkenntnisse nicht ausreichen, hat es keinen Sinn. Ich wollte meine Komfortzone verlassen und etwas anderes wagen. Ich habe mich für Deutschland entschieden und liebe meinen Jahrgang an der WHU – niemand von ihnen hat Englisch als Muttersprache. Alle haben Englisch als Zweitsprache gelernt, deshalb sind wir alle sehr nachsichtig miteinander, wenn es darum geht, uns zu verständigen oder zu äußern.“

Natürlich steht Yusuke noch ganz am Anfang seiner MBA-Reise, aber was plant er für die Zukunft nach seinem Abschluss? „Ich habe zwei Möglichkeiten“, erläutert er. „Entweder kehre ich zurück nach Japan und unterstütze ein bestehendes Unternehmen bei der Expansion, als Angestellter. Andererseits interessiere ich mich auch für die unternehmerische Seite, deshalb wäre die zweite Alternative, eine eigene Firma zu gründen. Hoffentlich kommt mir während des Studiums eine gute Idee!“

Möchten Sie mehr erfahren? Hier geht es zur Full-Time MBA Seite. 





 

 

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