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WHU ist europaweit effizienteste Hochschule
29.05.2024

Studie zu Gründungen: WHU ist europaweit effizienteste Hochschule

Erhebung des VC Redstone belegt Spitzenposition der Business School in Europa

Wenn es um die Frage geht, wie viele Start-ups aus Hochschulen hervorgehen, ist die WHU – Otto Beisheim School of Management die effizienteste Hochschule in Europa. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Redstone University Startup Index – Europe's Trillion Euro Opportunity“ des Venture-Capital-Unternehmens Redstone. In der Untersuchungbelegtdie WHU europaweit Platz eins in punkto Gründungseffizienz, das heißt mit Blick auf die Zahl der Gründungen pro 100 Millionen Euro Hochschulbudget. 

 „Wir freuen uns sehr über die Zahlen, die zeigen, dass unser Fokus auf Entrepreneurship sich in so beeindruckenden Resultaten niederschlägt. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, bei der WHU einen „enterpreneurial spirit“ zu vermitteln, der junge Menschen dazu befähigt, durch die von ihnen gegründeten Unternehmen einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt leisten. Was uns als Hochschule so besonders stark macht, ist, dass wir handlungsorientiert sind“, erklärt Prof. Dr. Dries Faems,Inhaber des Lehrstuhls für Entrepreneurship, Innovation und Technologische Transformation, den Erfolg der WHU. 

Für die Studie haben die Autoren in den vergangenen eineinhalb Jahren die Budgets von 457 Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie die Start-up-Wirtschaft in 34 europäischen Ländern analysiert. Von allen im Jahr 2023 in Europa gegründeten Start-ups ordnete die Studie etwa 7.500 Startups diesen Bildungs- und Forschungseinrichtungen zu, basierend auf unternehmerischen Alumni-Beziehungen oder direkten Ausgründungen aus den Universitäten.

Der Erfolg der WHU und der starke Fokus auf die Vermittlung von Inhalten, die junge Menschen auf eine Karriere im Management und als erfolgreiche Gründer vorbereiten, spiegelt sich auch in anderen Ergebnissen der Studie. So belegt die Untersuchung, dass die Effizienz von Universitäten in Bezug auf die Gründung von Start-ups stark variiert: Manche Einrichtungen mit zwei Millionen Euro Budget erzielen beispielsweise dieselbe wirtschaftliche Wirkung wie andere Universitäten mit 200 Millionen Euro. Im Durchschnitt gehen aus den besten 100 Universitäten 16,6 Neugründungen pro 100 Millionen Euro Hochschulbudget hervor – dies liegt deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 6,6 Gründungen pro 100 Millionen Euro. In der Studie betrachten die Autoren Gründungen als wesentlichen Maßstab für die unternehmerische Effizienz der Hochschulen. 

Zudem zeigt die Studie das wirtschaftliche Potenzial auf, das in Start-ups steckt: 

Durch eine Optimierung bei der Gründung von Start-ups, hätten europäische Hochschulen das Potenzial, in den nächsten zehn Jahren mehr als 157.000 zusätzliche Start-ups zu schaffen. Zudem könnten beispielsweise 6,1 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, 400 Milliarden Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen generiert werden, und auch das Bruttoinlandprodukt würde um 2,6 Billionen Euro steigen – ein Betrag, der fast dem Doppelten der französischen Wirtschaft entspricht. Zudem ergäbe sich ein zusätzlicher Eigenkapitalwert von 3,2 Millionen Euro. Diese Entwicklungen würden einen wesentlichen wirtschaftlichen Aufschwung für Europa bringen.

In der ersten Folge der neuen Podcast-Serie „AlpMomentum – Innovate, Educate, Elevate“ von Michael Brehm, Gründungspartner von Redstone.vc und Co-Autor der Studie, spricht Prof. Dr. Dries Faems über den Gründer-Spirit und Bildungsansatz an der WHU. „Unser erster Platz in der Rangliste zeigt, wie entscheidend eine gezielte Ausbildung im Bereich Entrepreneurship, aber auch weitreichende, funktionierende Netzwerke für wirtschaftlichen Erfolg sind“, so Faems. 

 

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