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Erfolgreiche Unicorn-Gründer der WHU teilen ihre Erfahrungen mit den Studierenden
04.04.2023

Von den Besten lernen, wie es geht!

Erfolgreiche Start-up-Gründer halten Entrepreneurship-Vorlesungsreihe an der WHU

Von Mario Kohle (BSc 2008, Enpal) lernen, wie das eigene Unternehmen attraktiv für Kunden wird oder von David Schröder (Diplom 2007, Zalando) aus erster Hand erfahren, wie man geschickt sein Produktportfolio diversifiziert – die WHU Founder Lecture macht es möglich. Gestartet wurde die Vorlesungsreihe vor einigen Jahren von Dr. Marco Vietor (DR 2010), Alumnus der WHU – Otto Beisheim School of Management, Vorsitzender des Alumni-Netzwerks In Praxi e. V. und selbst erfolgreicher Gründer von Brain Capital und audibene. Das Besondere an der Vorlesungsreihe, die 16 Einheiten umfasst: In diesem Format stehen keine Professor:innen vor den Studierenden, sondern erfahrene und erfolgreiche Gründer:innen, die selbst an der WHU studiert haben.

Eine Benchmark, um eine Vorlesung bei der WHU Founder Lecture halten zu können, ist, dass das gegründete Unternehmen auf einen jährlichen Umsatz von 100 Millionen Euro kommt, was nur auf 0,2 Prozent aller Start-ups in den ersten zehn Jahren zutrifft. „Die Skalierung eines Unternehmens ist ein Marathon und kein Sprint“, erklärte Marco Vietor zu Beginn der Veranstaltung. „In den meisten Fällen wird es etwa sieben Jahre dauern, bis die 100 Millionen Euro Schwelle erreicht ist. Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen.“ Dass sich das Zuhören bei derart erfolgreichen Gründern lohnt, hatte sich schnell herumgesprochen: Obwohl die Vorlesungsreihe insbesondere für die Master-in-Entrepreneurship-Studierenden interessant war, gab es für die Veranstaltung 170 Anmeldungen.

Die WHU Founder Lecture ist darauf ausgelegt, Studierenden, die möglicherweise selbst ein Start-up gründen möchten, exklusive und praxisnahe Einblicke zu geben. Dabei sind insbesondere auch die Fehler lehrreich, die andere vor ihnen schon gemacht haben. Die Gründer konnten nicht nur Spannendes über ihre eigene Gründungsphase erzählen, sondern waren für die Studierenden auch sehr nahbar und gaben praktische Tipps. So berichtete Roman Kirsch (BSc 2010), Gründer von Casacanda (2012 von Fab.com gekauft) und Lesara, beispielsweise, dass es sich für ihn und seine Co-Founder gelohnt habe, am Anfang in allen Bereichen eines wachsenden Unternehmens selbst mit angepackt zu haben. Dadurch hätten sie später ein besseres Verständnis für die Mitarbeitenden und ihre Bedürfnisse gehabt. Kirsch erklärte außerdem, wie man am besten eine Idee für ein Start-up entwickeln und überprüfen kann und wie man von dort aus sein Unternehmen skaliert. Sein Resümee für die angehenden Gründer unter den Zuhörern: „Das erste Team und die Unternehmenskultur sind entscheidend.“

Spannende Erfahrungen zum Aufbau und Erhalt von Kundenkontakten teilte auch Christian Gaiser (BSc 2008), Gründer von KaufDa und Numa. Er gab den Zuhörenden mit auf den Weg, dass man es einfach ein ums andere Mal versuchen müsse, Kontakte mit neuen Kunden aufzubauen und sich ruhig größer machen könne, als man bis dato sei: „Man braucht Durchhaltevermögen, denn man wird oft zuerst gegen eine Wand laufen, bis sich der Erfolg einstellt.“ Diese und zahlreiche weitere Einblicke gab es für die Teilnehmenden in diesem Jahr bei der WHU Founder Lecture – einer Vorlesungsreihe, die in dieser Form außergewöhnlich ist.    

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