WirtschaftsWoche zeichnet Prof. Dr. Nadine Kammerlander und Prof. Dr. Fabiola H. Gerpott für ihre Forschung aus
Das renommierte Wirtschaftsmagazin WirtschaftsWoche hat kürzlich die neueste Ausgabe seines Rankings veröffentlicht, in dem die forschungsstärksten Wirtschaftswissenschaftler:innen der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) bewertet werden. Die diesjährigen Ergebnisse bestätigen erneut, dass zwei Professorinnen der WHU – Otto Beisheim School of Management zu den stärksten Forscher:innen in diesem Bereich gehören: Prof. Dr. Nadine Kammerlander (Lehrstuhl für Familienunternehmen) und Prof. Dr. Fabiola H. Gerpott (Lehrstuhl für Personalführung) belegen die Plätze 1 und 3.
Das Gesamtranking umfasst alle Geschlechter und zeichnet ein klareres Bild der 100 stärksten Forscher:innen in der Betriebswirtschaftslehre. Hier rangiert Prof. Dr. Nadine Kammerlander für ihre Arbeit der letzten fünf Jahre auf Platz 23, Adjunct Prof. Dr.Malte Brettel (Lehrstuhl für Unternehmertum und Existenzgründung) auf Platz 78 und Prof. Dr. Stefan Spinler (Lehrstuhl für Logistikmanagement) auf Platz 97. Prof. Dr. Fabiola Gerpott, die im Gesamtvergleich auf Platz 77 liegt, belegt im Vergleich aller Forscher:innen unter vierzig Jahren Platz 26.
Die dreifache Schulze-Preisträgerin Kammerlander widmet sich seit 15 Jahren den wichtigsten und unerforschten Fragen zu Familienunternehmen – Unternehmen, die oft als Rückgrat der Wirtschaft bezeichnet werden. Kammerlanders Forschungen haben zu einem besseren Verständnis der Frage geführt, wie diese einzigartigen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle überdenken können, um wettbewerbsfähig zu bleiben, ihr Generationenwissen sinnvoll zu nutzen und ein Gleichgewicht zwischen Innovation und Tradition zu finden.
Gerpott, die vor kurzem in die Liste der Top 40 unter 40 von Capital aufgenommen wurde, widmet sich in ihrer Forschung dem Thema Förderung von Führungskräften. In ihrer preisgekrönten Arbeit untersucht sie das Führungs- und Organisationsverhalten in modernen Arbeitsumgebungen, einschließlich des Einflusses von künstlicher Intelligenz, einer zunehmend vielfältigen Belegschaft und sich entwickelnden, weniger hierarchischen Organisationsstrukturen.
Für die Analyse der WirtschaftsWoche, die in Zusammenarbeit mit der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich durchgeführt wurde, wurden Beiträge aus 860 wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften ausgewertet und mit einem Gewichtungsfaktor versehen. Die vollständigen Ergebnisse des Rankings können Sie hier nachlesen (Paywall).
