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13.01.2023

WHU-Start-ups sammeln 846 Mio. USD an Wagniskapital ein

Neue Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Faems zeigen die investitionsbezogenen Aktivitäten der WHU in 2022

846 Millionen US-Dollar an Risikokapital haben Studierende und Alumni der WHU – Otto Beisheim School of Management mit ihren jungen Unternehmen und Mitgründern im Laufe des Jahres 2022 insgesamt eingesammelt. Dadurch haben sie 8 % des in Deutschland vergebenen Risikokapitals für sich beansprucht und sind für 5 % aller in Deutschland getätigten Investment-Transaktionen verantwortlich. Dies ist das Ergebnis einer neuen Analyse von Prof. Dr. Dries Faems, Inhaber des Lehrstuhls für Entrepreneurship, Innovation and Technological Transformation an der WHU.

Die Studie analysiert kapitalbasierte Transaktionen deutscher Unternehmen im gesamten Jahr 2022, wobei sie ausschließlich Pre-Seed-, Seed- und Wagniskapital-Finanzierungsrunden berücksichtigt. Als Datenbasis diente Professor Faems Crunchbase, ein Datenbankanbieter und Nachrichtenportal für Unternehmens- und Wirtschaftsinformationen. Nur für 648 der insgesamt 980 identifizierten Transaktionen waren die genaue Finanzierungssummen veröffentlicht worden. 19 davon lagen über 100 Millionen US-Dollar – darunter das Logistikunternehmen Forto, mitgegründet von WHU-Absolvent Ferry Heilemann, das in einer Serie-D-Finanzierungsrunde 250 Millionen US-Dollar einsammelte. Betrachtet man die investierten Summen pro Bundesland, so zeigt die Analyse, dass Berlin mit deutlichem Abstand der bedeutendste Standort in Deutschland für Start-up-Aktivitäten ist. Mit 9 % aller realisierten Wagniskapital-Transaktionen und 14 % der Wagniskapital-Finanzierungssumme haben "WHU-Start-ups" dort einen deutlichen Fußabdruck hinterlassen. Die Ergebnisse der Analyse zeigen außerdem, dass es der WHU 2022 gelungen ist, ihren eigenen Rekord aus 2021 hinsichtlich der Anzahl der erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungsrunden und der Höhe der eingeworbenen Mittel innerhalb eines Kalenderjahres zu übertreffen. Dies zeigt neuerlich, wie krisenbeständig das unternehmerische Ökosystem der Business School und ihres Entrepreneurship Centers ist, das unter der Leitung von Maximilian Eckel, Prof. Dr. Dries Faems und Prof. Dr. Christoph Hienerth steht.

Die weltweit wichtigsten Rankings im Bereich Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensgründung und Forschung unterstreichen regelmäßig die Spitzenposition der WHU beim Thema Unternehmertum – auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene. In ihrem jüngsten MBA-Ranking hat die Financial Times den 1. Platz für die beste Entrepreneurship-Ausbildung in Deutschland an die WHU vergeben. Auch die DACH Unicorn Roadmap 2022, herausgegeben von der Venture-Capital-Firma Antler, bestätigt, dass die WHU in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) mit Abstand die meisten Einhorn-Gründenden im Verhältnis zur Größe ihrer Studierendenschaft hervorbringt.

Das WHU Entrepreneurship Center hat sich zum Ziel gesetzt, die WHU-Gemeinschaft beim Aufbau von engagiertem, zielgerichtetem, ethischem und nachhaltigem Unternehmertum zu unterstützen und zu inspirieren. Es bietet ein breites Spektrum an akademischen und praxisbezogenen Lernangeboten an, darunter Kurse, Workshops, Trainings und praktische Programme.

Die vollständige Analyse von Professor Faems zur Verteilung des Wagniskapitals im deutschen Start-up-Ökosystem finden Sie hier.

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