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forumWHU - Zeitenwende – Wie gestalten wir Europas Zukunft?
23.11.2023

„Zeitenwende – Wie gestalten wir Europas Zukunft?“

Der studentische Kongress „forumWHU“ fördert Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Den jährlich stattfindenden studentischen Kongress forumWHU gab es auch in diesem Jahr wieder am 17. und 18. November 2023 an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Fragestellung dieses Mal: „Zeitenwende – Wie gestalten wir Europas Zukunft?“ Die etablierte Veranstaltung feierte in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum und bot Studierenden, Politikern und Wirtschaftsvertretern abermals eine Plattform, um Erfahrungen zu teilen sowie Impulse für gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln in der Wirtschaft zu setzen und zu bekommen.

Das diesjährige Thema des Kongresses griffen durchweg hochkarätige Redner aus Politik und Wirtschaft auf. Die Studierenden der WHU und circa 300 Besucher kamen zwei Tage lang in den Genuss spannender Vorträge und Podiumsdiskussionen zu den drängendsten Fragen unserer Zeit.

Zu den bekanntesten Rednern in diesem Jahr zählten unter anderem Peter Altmaier, ehemaliger Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Philipp Amthor, Mitglied des Deutschen Bundestages und Julia Klöckner, Bundesschatzmeisterin der CDU und ehemalige Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft. Ergänzt wurden sie beispielsweise durch Franziska Hagenlocher, Managing Director bei Eurowings Europe, und die WHU-Alumni Julian Joswig (Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz) und Phillip Eischet (Managing Director bei der RightNow Group).

Eröffnet wurde die Veranstaltung, die wie üblich von den Studierenden der WHU in Eigenregie organisiert worden war, mit einer Rede von Prof. Dr. Michael Frenkel, akademischer Leiter des Projekts forumWHU und Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik und internationale Wirtschaftsbeziehungen. Dieser betonte, dass es wichtig sei, über den Tellerrand hinauszuschauen, sich der europäischen Zukunft zu widmen und Kontakte zu knüpfen. Dass dieses Thema nicht trivial ist, zeigte auch die Resonanz des Publikums.

Verschiebung der globalen und politischen Ordnung

Einen ersten Impuls in Richtung der namensgebenden Zeitenwende der Veranstaltung gab Philipp Amthor in seinem Vortrag: „Zeitenwende bedeutet eine Verschiebung der globalen und politischen Ordnung“. Gerade in Anbetracht der Unruhen auf der Welt sei es wichtig, wieder internationale Stabilität aufzubauen und für eine geregelte und regelbasierte Ordnung auf der Welt zu sorgen.

Was macht den Industriestandort Deutschland aus?

Im Anschluss begann die erste Diskussionsrunde mit Julian Joswig (BSc 2016) aus dem Landesverband Rheinland-Pfalz von Bündnis 90/Die Grünen, Peter Altmaier und Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlaments. Diskutiert wurden aktuelle Herausforderungen der europäischen Wirtschafts- und Energiepolitik, bspw.  warum Europa keine gemeinsame Strom-Preis-Strategie habe. Im Zuge der Podiumsdiskussion wurde angeregt darüber diskutiert, welche Industrien in Deutschland attraktiv seien und was Deutschland als Wirtschaftsstandort ausmache.

Die gute Organisation und die spannenden Beiträge sorgten bei den Studiereden für positives Feedback. „Es ist eine gute Initiative, um den Leuten wirklich wichtige Themen näherzubringen. Ich bin sehr froh darüber, dabei sein zu können und Leuten zuhören zu dürfen, die etwas von Politik verstehen und mich mit ihrem Wissen bereichern“, so Daniil Nazhura (BSc 2026). Ähnlich sah das  auch sein Kommilitone Krish Kumar (BSc 2026): „Ich finde es super, dass wir hier branchen- und generationenübergreifende Einblicke bekommen. Klar wird hier außerdem, dass wir alle am selben Strang ziehen, Europa nach vorne bringen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit  fördern wollen. Es waren wirklich sehr inspirierende Einblicke.“

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