Donnerstag, 23. Januar 2014

Professor Udo Di Fabio, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D., spricht an der WHU

Die Stiftung WHU, die WHU – Otto Beisheim School of Management und das Strategy  Research Network (SRN) begannen auch 2014 mit einem Neujahrs-Dinner im kleinen Kreis von Freunden, Förderern und Alumni. Erneut war der Ehrengast und Dinner Speaker eine herausragende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens: Professor Udo Di Fabio, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D. und Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der Universität Bonn sprach zum Thema „Wird aus der sozialen eine gelenkte Marktwirtschaft?“.

Die rund 70 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft erlebten einen Referenten, der das Publikum mit einem wissenschafts- und epochenübergreifenden, ebenso facettenreichen wie engagierten Vortrag in seinen Bann zog.

„Die soziale Marktwirtschaft setzt die Eigendynamik und Autonomie der Wirtschaft voraus, also ein Wirtschaftsgeschehen, das lediglich institutionell vom Staat geordnet und auf Verzerrungen hin beaufsichtigt werden sollte.“ Gleichzeitig warnte er vor einer politischen Instrumentalisierung der Märkte. Professor Michael Frenkel, Rektor der WHU, erinnerte in seinem Jahresrückblick daran, dass das Jahr nicht nur von freudigen Ereignissen, wie zum Beispiel dem Master-Ranking oder dem erfolgreichen Anlauf des WHU-Campus Düsseldorf, sondern auch davon geprägt war, dass die Hochschule  im Jahr 2013 zwei große Persönlichkeiten verloren habe, ohne die die WHU in ihrer heutigen Gestalt nicht denkbar wäre: den Namensgeber Professor Otto Beisheim und den Stiftungsvorsitzenden Erich Greipl. „Das Engagement dieser  beiden Persönlichkeiten wird für uns alle stets Vorbild und Ansporn sein, die Hochschule weiterzuentwickeln und deren Erfolgsgeschichte fortzuschreiben“, so Michael Frenkel.