Freitag, 01. Februar 2019

Starthilfe für Gründer

„We help students launch ventures.” Dieser Slogan beschreibt ziemlich genau, wofür der WHU Incubator steht. Schon seit 2012 unterstützt das fünfköpfige Team des Incubators WHU-Studenten dabei, das eigene Startup von der ersten Geschäftsidee bis hin zur ersten Finanzierungsrunde aufzubauen und fördert damit zugleich den mit den Jahren immer weiter steigenden Unternehmergeist der Studenten.

Viele Gründerteams suchen schon in der Frühphase den Rat des Incubator-Teams. Dennis Zeiler, Doktorand der WHU und operativer Leiter des Incubators, berichtet über die Herausforderungen frühphasiger Teams: „Was vielen unserer sehr frühphasigen Gründerteams fehlt, ist der klare Fokus. Ein klarer Fokus ist aber notwendig, um den eigenen Markt genau zu analysieren.“ Oftmals fehle ein tiefes Verständnis für die Zielgruppe und relevante Markthebel, was bisweilen zu einer verfrühten Skalierung führe, so Zeiler. Auch Alumni können die Angebote des Incubators nutzen und sich zum Beispiel für eine Teilnahme an der halbjährlich stattfindenden WHU Incubator Roadshow bewerben. Während dieser pitchen die Startup-Teams innerhalb von sieben Minuten ihre Projekte vor Investoren und erhalten im besten Fall im Anschluss neues Kapital. Zahlreiche erfolgreiche WHU-Startups wie etwa Artnight, Evopark, Geld-für-Flug oder Kitchen Stories zählen zu den Roadshow-Alumni.

Neben der Beratung bei speziellen Fragen, wie etwa der Wahl der richtigen Unternehmensform, hilft der Incubator aber vor allem auch dabei, typische Fehler neuer Gründer zu vermeiden. „Unsere Studenten gründen in der Regel das erste oder zweite Mal, doch wir begleiten im Schnitt 60 Gründerteams pro Jahr. Unsere hierbei gesammelten Erfahrungen teilen wir sehr gerne mit den Studenten“, erläutert Zeiler. Ein weiterer wichtiger Grund für Studenten, den Incubator zu nutzen, ist sein großes Netzwerk. Das Team um Zeiler und seinen Kollegen Stefan Katzenmeier stellt Kontakte sowohl zu Unternehmen und WHU-Alumni als auch zu „Techies“ von anderen Universitäten wie dem KIT oder der RWTH Aachen her. Hier sieht Zeiler eine besonders wichtige Aufgabe: Für die meisten Startups und junge Unternehmen seien technisch versierte Mitarbeiter, insbesondere solche mit Programmierkenntnissen, heute unabdingbar. Diese frühzeitig und gezielt mit WHU Studenten zu vernetzen werde künftig immer wichtiger und sei daher eine zentrale Zukunftsaufgabe für den WHU Incubator.