Donnerstag, 14. November 2019

WHU Most Awesome Founder Podcast

Seit diesem Sommer gibt es den neuen WHU Most Awesome Founder Podcast, der vornehmlich die Geschichten von WHU Gründern und Gründerinnen thematisiert. Wir haben die Chance genutzt und mit dem Host des Podcasts, Gerrit McGowan, sowie dem verantwortlichen Lehrstuhlinhaber, Prof. Dr. Christoph Hienerth, über die Hintergründe des Formats gesprochen.

Schon früh hat die WHU – Otto Beisheim School of Management sich einen Namen im Bereich Entrepreneurship gemacht. Mit bekannten Gründern wie Oliver Samwer (Rocket Internet), Robert Gentz (Zalando) und Dominik Richter (HelloFresh) gibt es eine lange Liste an erfolgreichen Unternehmen, die von WHU-Alumni gegründet wurden. Im Jahr 2017 veröffentlichte der Business Insider darüber hinaus eine Studie, nach derer die WHU mit insgesamt fünf Unicorns jene deutsche Hochschule ist, aus der am meisten Unternehmen mit Milliarden-Bewertungen hervorgegangen sind. Mit einem solchen Hintergrund sei es wichtig diese Erfolgsgeschichten publik und für jeden zugänglich zu machen und zeitgleich eine Ressource des Lernens zu schaffen, erläutert Hienerth, der neben dem Podcast auch den Master in Entrepreneurship an der WHU verantwortet. „Inzwischen sind sogar der Großteil der deutschen Unicorns von der WHU,“ ergänzt er stolz.

Noch kein Unicorn, mit mehr als 1000 Mitarbeitern aber ein dennoch sehr erfolgreiches Unternehmen, hat WHU-Alumnus Dr. Marco Vietor gegründet, der in der dritten Episode der Podcast-Reihe mit McGowan über seine Erfahrungen und Erkenntnisse bei der Unternehmensgründung spricht. Mit seiner Firma Audibene, mit der er seit 2011 Hörgeräte vertreibt, ist er mittlerweile weltweit erfolgreich. Eine wertvolle Erkenntnis, die er auf dem Weg gelernt habe und nun mit den Zuhörern teilte, sei, dass „zu viel Struktur Unternehmen verlangsamt.“ Anstelle dessen solle man sich auf Innovationen fokussieren und sich ständig verändern, anpassen und Feedback einholen. Daher ist auch in seinem Gespräch mit McGowan sein finaler Rat an (zukünftige) Gründer, nicht zu viel über potentielle Risiken nachzudenken, denn „das größte Risiko ist, keine Risiken einzugehen,“ so Vietor.

Genau solche persönlichen Einblicke sind es, die den WHU Most Awesome Founder Podcast so erfolgreich machen. Hinzu kommt, dass das Format Podcast selbst brandaktuell ist: Laut Hienerth sind Podcasts heutzutage eines der besten Medien, denn man könne sie überall – egal ob bei der morgendlichen Gym-Routine oder auf dem Weg zur Arbeit – hören. Wie McGowan weiter beschreibt, würden sie dabei aber gar nicht die großen Marktanteile in einem inzwischen sehr umkämpften Podcast-Markt ins Auge fassen: „Unser Wettbewerbsvorteil ist das große und enge Netzwerk an Gründern, die alle etwas zurückgeben wollen und denen wir dafür eine Plattform bieten.“ Daher sei inzwischen auch gar nicht mehr die Frage, wer interviewt werden soll, sondern in welcher Reihenfolge die Interviews erfolgen sollen, genügend interessierte Gründer, die ihre Geschichten teilen wollen, gäbe es nämlich.

Doch wie wird der Podcast in fünf Jahren aussehen? McGowan und Hienerth haben auch hier eine ganz klare Vision: Sie möchten so viele Themengebiete abdecken und Gründungsgeschichten erzählen wie möglich, um eine Plattform für Studenten, Entrepreneurs und Gründungsinteressierte zu schaffen, die sowohl bildend als auch inspirierend ist.

Wir haben Sie neugierig gemacht? Alle Episoden des WHU Most Awesome Founder Podcasts finden Sie auf Spotify und Apple Podcasts. Über Facebook und Instagram können Sie zudem immer auf dem neusten Stand bleiben.