Dienstag, 27. November 2018

3. WHU Diversity Day

Am 23. November fand auf dem Campus Vallendar der WHU – Otto Beisheim School of Management der dritte WHU Diversity Day statt.

Initiator Jan Walsken eröffnet den dritten WHU Diversity Day

Obwohl es im Jahr 2018 selbstverständlich sein sollte, dass in einer modernen Gesellschaft die Gleichberechtigung von Mann und Frau und die Akzeptanz von Minderheiten in der Bevölkerung ohne Wenn und Aber respektiert und umgesetzt werden, sieht die Realität oft anders aus. Noch immer sitzen weitaus weniger Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen und noch immer erleben sowohl im Privaten als auch im Berufsleben viele Menschen Diskriminierung aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder sexuellen Identität.

In Workshops in Zusammenarbeit mit Axel Springer, Oliver Wyman, Ernst & Young und Viessmann hatten die rund 60 Teilnehmer des WHU Diversity Day die Gelegenheit, die Umsetzung von gleichberechtigter Diversität am Beispiel der anwesenden Unternehmen kennenzulernen und zu diskutieren. In einer Keynote am Abend stellte Gregory Kochersperger, Senior Partner bei Oliver Wyman, das Diversity Programm der Strategieberatung vor und betonte unter anderem die Bedeutung von klaren Richtlinien und deren konsequenter Umsetzung nicht nur im eigenen Unternehmen sondern auch in Zusammenarbeit mit anderen Firmen. Schwierigkeiten seien vor allem in Bezug auf den Einsatz in anderen Ländern zu überwinden, in denen Menschenrechte teils weniger geachtet oder auch stark verletzt werden.  

In der anschließenden Paneldiskussion diskutierte Kochersperger mit WHU-Prorektor Prof. Dr. Michael Frenkel und der WHU-Pressesprecherin und Gleichstellungsbeauftragten Jennifer Willms unter der Moderation von Jun.-Prof. Dr. Lukas Löhlein über Herausforderungen und Chancen in Bezug auf Gleichstellung und Diversität sowohl im Beruf als auch an der Hochschule. Einig waren sich die Diskutanten darüber, dass trotz erfolgreicher Maßnahmen, zu denen beispielsweise auch der von WHU-Studierenden initiierte und organisierte WHU Diversity Day gehört, noch ein gutes Stück Arbeit auf dem Weg zur vollständigen Gleichberechtigung aller Bevölkerungsgruppen zu bewältigen ist.

Bei der abschließenden Networking-Runde im Rahmen einer Weinprobe diskutierten die Teilnehmer daher eifrig Maßnahmen und Möglichkeiten und tauschten persönliche Erfahrungen aus.

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