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13.05.2025

Philipp Pithan präsentiert Forschung zum variablen Takt und Individualisierung in der Produktion

Zwei Vorträge auf der 35. POMS-Konferenz beleuchten innovative Ansätze für moderne Produktionssysteme

Philipp Pithan, Doktorand am Lehrstuhl für Produktionsmanagement unter der Leitung von Prof. Dr. Arnd Huchzermeier, stellte im Rahmen der 35. jährlichen Konferenz der Production and Operations Management Society (POMS) in Atlanta gleich zwei gemeinsame Forschungsarbeiten vor. Beide Beiträge widmen sich den wachsenden Herausforderungen moderner Montagesysteme, insbesondere im Kontext von Nachhaltigkeit, geopolitischen Risiken, Technologiewandel, und zunehmender Produktindividualisierung.

Im ersten Vortrag am Samstag, den 10. Mai 2025, mit dem Titel „Mastering Additive and Selective Product Options in Assemblies“, präsentierte Pithan das Konzept der variablen Taktzeiten und untersuchte die Gruppierung von Produkten bzw. Konfigurationen zu sogenannten Taktzeitgruppen. Während konfigurationsbasierte Gruppen höhere Auslastung ermöglichen, führen produktbasierte Gruppen zu stabileren und praktisch umsetzbaren Planungen. In beiden Fällen zeigte er, dass die Anzahl der Taktzeitgruppen begrenzt sein sollte, um eine effiziente und zugleich praktikable Produktionsplanung zu gewährleisten.

Im zweiten Vortrag am Montag, den 12. Mai 2025, mit dem Titel „Mastering Variance in Individualized Mixed-Model Assemblies: Why the Variable Takt Outperforms the Fixed Takt“, zeigte Pithan, wie durch den Einsatz variabler (produktspezifischer) Taktzeiten die Komplexität lokal und global variierender Produktionsprozesse beherrscht werden kann. Unterstützt durch die sogenannte T-Bar-Logik und gezielte Produktionshebel lassen sich damit auch bei hoher Produktvielfalt hohe Linienauslastungen erzielen.

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